Die Arbeitsvereinigung der Sozialhilfe Kärntens (AVS) hat vor kurzem mit dem Bau des Pflegeheimes St. Stefan in Schmölzing begonnen. Die Baumeisterarbeiten wurden der Strabag AG übertragen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für Mitte 2012 vorgesehen. Wir freuen uns, dass dieses für unsere Region sehr wichtige Projekt nunmehr realisiert wird. Das Pflegeheim mit 60 Betten wird im Auftrag des Landes Kärnten, in Kooperation mit dem Sozialhilfeverband Hermagor und der Gemeinde St. Stefan im Gailtal, errichtet und wird 30 Arbeitsplätze bringen.
Es gibt immer wieder Anfragen, wann und wo die Anmeldung für die Unterbringung in diesem Pflegeheim erfolgen kann. Das Gemeindeamt nimmt gerne Vormerkungen entgegen, die in der Folge an die AVS weitergeleitet werden.
Die Freiwillige Feuerwehr St. Paul baut nun bereits als 5. Feuerwehr mit großem Einsatz ihr neues Heim. So konnte Anfang Juli bereits die Dachgleiche erreicht werden. Solch ein Projekt setzt aber natürlich großen Einsatz aller Beteiligten voraus. So wurden bereits in der Rohbauphase sehr viele Stunden der Kameraden im Innenbereich oder bei dem Dachstuhl aufgewendet. Seitens der Gemeinde St. Stefan wird den Feuerwehrkameraden für den Einsatz bei diesem Projekt gedankt und für den weiteren Ablauf alles Gute und eine unfallfreie Baustelle gewünscht.
Bildunterschrift: Die Feuerwehrkameraden investieren viele Stunden ihrer Freizeit in den Neubau des Rüsthauses.
Am 10. Dez. 2010 fand in St. Stefan im Gailtal der Spatenstich für das vom Land Kärnten bewilligte Pflegeheim statt. Das Pflegeheim wird eine Kapazität von 60 Betten haben. Untergebracht wird auch ein Stützpunkt für die Mobilen Sozialen Dienste. In der Planung wurde auch bereits eine Vorhaltefläche für die spätere Realisierung einer Tagesstätte für behinderte Jugendliche berücksichtigt. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt rund € 6 Mio. und werden durch ein Sozialbaufondsdarlehen des Landes Kärnten in Höhe von € 2,3 Mio. gefördert. Großartig unterstützt wird das Projekt durch den Sozialhilfeverband Hermagor, welcher das Grundstück mittels Baurecht zur Verfügung stellt und durch die Gemeinde St. Stefan im Gailtal, welche sich an der Errichtung der Infrastruktur beteiligt. Sobald es die Witterung zulässt, wird mit den Bauarbeiten begonnen. Durch das Projekt werden rund 30 Arbeitsplätze geschaffen. Gemeinsam mit dem Pflegeheim in Hermagor verfügt die AVS dann über 104 Heimpflegeplätze im Bezirk.
Die Spatenstichfeier fand am 10. Dez.2010 im kleinen Rahmen im Kultur- und Gemeindezentrum statt. Sympolisch trafen sich vor Ort Vertreter der Gemeinde und der involvierten Institutionen.
Quelle: Mitteilungsblatt Dezember 2010
Aktuelle Arbeiten am Hochwasserschutzprojekt Vorderbergerbach
Im Zuge der Verbauungsarbeiten am Vorderbergerbach wurden in diesem Jahr die Verbauungsarbeiten im Dolinzabach weitgehend abgeschlossen. Mit der Errichtung von 8 weiteren Konsolidierungssperren in Beton wurde der Oberlauf des Dolinzabaches stabilisiert. Damit ist in diesem Abschnitt zukünftig eine Geschiebemobilisierung mit nachfolgenden Hangrutschen ausgeschlossen.
Parallel zu diesen Arbeiten wurde die bestehende, alte Wildbachsperre unterhalb der Querung des Dolinzaalmweges über den Vorderbergerbach um insgesamt 4 m abgesenkt. Im nächsten Jahr soll diese Sperre zu einer Geschieberückhaltesperre ausgebaut werden. Damit können bei künftigen Hochwässern große Mengen an Geschiebe im Einzugsgebiet zurückgehalten werden.
Insgesamt wurden für diese Schutzmaßnahmen im Jahr 2010 ca. € 365.000.- aufgewendet, der Interessentenanteil der Gemeinde St. Stefan beträgt ca. € 46.000.-

Konsolidierungssperren im Dolinzabach – Baustellenbesuch Landesrätin Dr. Beate Prettner
Für das Jahr 2011 sind folgende Maßnahmen am Vorderbergerbach geplant:
• Beginn mit dem Umbauarbeiten am Geschiebeablagerungsplatz im Ortsraum von Vorderberg, unmittelbar im Anschluss an das nunmehr ausgebaute Tallaufgerinne
• Umbau der Konsolidierungssperre unterhalb der Überfahrt des Dolinzaalmwegs in eine Geschieberückhaltesperre
• Beginn mit den Arbeiten an der Hochwasserretention im Bereich Dellacheralm/ Eggeralmsee
Weitere Schutzvorhaben im Gemeindegebiet
Neben dem Schwerpunktprojekt „Hochwasserschutz Vorderbergerbach“, das die Gemeinde St. Stefan hinsichtlich der Finanzierung massiv fordert, gibt es im Gemeindegebiet weitere Wildbäche, in denen Maßnahmen zum Hochwasserschutz erforderlich sind. Derzeit sind folgende Planungen im Gange:
• Köstendorferbach – Gerinneausbau vom Ende des Ortsbereiches bis zur Mündung in den Schinzengraben
• Sussawitscherbach – Gerinneausbau vom Grabenausgang bis zur Ortsbrücke in Sussawitsch
• Keuschlerbach und Bichlhofbach – Ufer- und Sohlsicherungen
Gebietsbauleiter DI Stefan Piechl
Quelle: Mitteilungsblatt Dezember 2010
Seit unserer letzten Bauinformation im Oktober 2009 konnte auf der Baustelle Vorderbergerbach – Unterlaufregulierung einiges bewegt werden.
In den Wintermonaten 2009/10 wurde die Ausgestaltung der Gerinnesohle mittels Wasserbausteinen abgeschlossen, sodass der Vorderbergerbach am 31. März 2010 in sein neues Bachbett rückgeführt werden konnte. Kurz zuvor, am 19. März 2010, erfolgte als Ersatz für den alten Fußgängersteg am unteren Künettenende das Einheben des Tragwerkes für den neuen Fußgängersteg.
Nach der Einleitung des Vorderbergerbaches in sein neues Bachbett konnten die Rohre der Wasserhaltung nördlich der Landesstraßenbrücke für die Errichtung des letzten Abschnittes der Ufermauer im Bereich der Garage Schupp entfernt werden. Parallel mit der Errichtung des letzten Mauerabschnittes wurde die Granitsteinverkleidung inkl. Verfugung zur Gänze fertig gestellt. Die Messstelle des Hydrographischen Dienstes des Landes Kärnten linksufrig, nördlich der Landesstraßenbrücke, wurde heuer am 23. Juni in Betrieb genommen.
In zwei Etappen, dem Baufortschritt entsprechend, wurde innerhalb der Ufermauern die für die Gerinnegestaltung errichtete Berme abschnittsweise bepflanzt und die Bereiche außerhalb des Gerinnes rekultiviert und begrünt. Im August dieses Jahres erfolgte die Instandsetzung der durch die Baumaßnahmen in Mitleidenschaft gezogenen Bereiche der Gemeindestraße.
Der bei der Vorderberger Gailbrücke zwischengelagerte Betonabbruch der alten Künette wurde aufgebrochen und soll noch im Herbst des heurigen Jahres für die Sanierung von geschotterten Gemeindewegen verwendet werden.
Am 10.10.2006 wurde mit den Baumaßnahmen für den Ausbau der Ortsregulierung Vorderberg begonnen. Die eigentlichen Bauarbeiten konnten mit September 2010 abgeschlossen werden. Der geplante Zeitraum für die Bauumsetzung bis Ende 2010 wurde somit eingehalten.
Diverse Nach- und Nebenarbeiten sowie die Herstellung der Grundbuchsordnung sollen bis spätestens Frühjahr 2011 abgeschlossen werden.

Das Unterlaufgerinne vor den Regulierungsarbeiten, mit denen 2006 begonnen wurde.

Die wesentlich vergrößerte Bachkünette konnte 2010 fertiggestellt werden.
Dipl.-Ing. Hannes Poglitsch
Quelle: Mitteilungsblatt Oktober 2010
Solare Mobilität und Kelag-Energiesprechtag am 05. November 2010
Mit der Eröffnung der E-Tankstelle und Präsentation der neuen Photovoltaikanlage am 5.11.2010 startete die Gemeinde St. Stefan das Projekt „Solare Mobilität". Weitere Programmpunkte waren die KELAG-Energieberatung, Testfahrten mit dem E-Auto, E-Scooter sowie den gemeindeeigenen E-Fahrrädern. Die Bevölkerung hatte die Möglichkeit, sich von Experten zu den genannten Themen beraten zu lassen. In der anschließenden Umweltausschuss-Sitzung wurde ein Workshop zum Thema „Kommunale Ansätze nachhaltiger (E-)Mobilität“ unter der Leitung von DI Robert Unglaub abgehalten. Herzlichen Dank allen Beteiligten für die Vorbereitung des interessanten Energietages am 11. November 2010 in der Gemeinde St. Stefan im Gailtal.
Am Foto v.l.n.r. KELAG-Energieberater Helmut Elwitschger, DI Robert Unglaub (Solare Mobilität), Umweltreferent Vizebgm. Markus Brandstätter, Bgm. Hans Ferlitsch, Umweltausschussobmann GR Dietmar Kröpfl sowie KELAG-Mitarbeiter Patrik Striedner.
Auftaktveranstaltung „Sanierungsoffensive Kärnten – Althaussanierung“ in der Gemeinde St. Stefan am 21. Oktober 2010
Die Gemeinde St. Stefan im Gailtal nimmt als erste Gemeinde im Bezirk Hermagor an der Sanierungsoffensive Kärnten teil. Im Rahmen dieses Projektes wurde die Auftaktveranstaltung in der Gemeinde St. Stefan erfolgreich abgehalten und durch das große Interesse wurde eine Sanierungsgruppe gebildet, die vom Verein Energieforum Kärnten über den gesamten Projektzeitraum (16 Monate) bezüglich der Fördermöglichkeiten, Angebotseinholung, Produktvergleiche, usw. beraten und begleitet wird. Die Sanierung eines bestehenden Gebäudes hat viele Vorteile, man steigert die Wohnqualität, spart sich danach ca. 50% der Heizkosten, erhält den Wert seiner Immobilie und tut etwas für die Umwelt. Zusätzlich wird die Luftqualität im Gemeindegebiet gesteigert und die regionale Wirtschaft gestärkt. Gerade in Zeiten, in denen man nicht genau weiß, wie viel das Geld zukünftig wert sein wird, ist die Sanierung des eigenen Hauses wirklich sinnvoll.
Neben der Bevölkerung wurden auch die Firmen der näheren Umgebung zur Auftaktveranstaltung eingeladen. V.l.n.r. Ing. Stephan Ranner (Gruppenbegleiter Energieforum Kärnten), Manfred Eder (Fa. Loik), Vinzenz Schuller (Elektro Schuller), Georg Hubmann (Holzbau Hubmann), Nobert Jost (Bauelemente Jost), Bgm. Hans Ferlitsch und Mag. Berndt Triebl (Energieforum Kärnten).
Quelle: Mitteilungsblatt Dezember 2010
Die Vorderberger Wirtschaftswege, die vor längerer Zeit saniert wurden, befanden sich wieder in einem schlechten Zustand. Da Vizebürgermeister Ronny Rull einen guten Draht zu den „Agrartechnikern“ hat, ist es ihm gelungen, eine solche Sanierung kostenlos für die Gemeinde St. Stefan zu organisieren. Im Spätherbst 2010 konnte die Sanierung der Wirtschaftswege in Vorderberg West überwiegend abgeschlossen werden Die Instandsetzungen von Wirtschaftswegen sollen sich im Laufe der Gemeinderatsperiode über das gesamte Gemeindegebiet erstrecken, daher wird um Bekanntgabe aller in Frage kommenden Wegstücke ersucht, damit ein Überblick gewonnen und eine Prioritätenliste erstellt werden kann.

LR Josef Martinz überzeugte sich vor Ort vom Fortschritt der Arbeiten.
Quelle: Mitteilungsblatt Dezember 2010
Aufgrund von Baumaßnahmen im privaten Bereich wurde es notwendig, die Wasserleitung im Bereich St. Paul-Nord auf einer Länge von ca. 120 m in den Gemeindeweg zu verlegen. Im Zuge dieser Maßnahmen werden auch Hausanschlüsse neu hergestellt und bei dieser Straße in weiterer Folge die erforderlichen Sanierungsarbeiten (Entwässerung, Unterbau und Asphaltbelag) vorgenommen.
Bildunterschrift: In guter Kooperation zwischen Wirtschaftshof der Gemeinde – am Foto die Bediensteten Siegfried Schupp und Rudolf Urbanz in der Baugrube – und der Baufirma können die geplanten Baumaßnahmen bei der Wasserleitung in St. Paul schnell umgesetzt werden. Am Bild weiters Bgm. Hans Ferlitsch, Bautechniker Ing. Harald Madritsch sowie die Anrainer Thomas Assinger und Stefan Leitner bei der Baustellenbesichtigung.
Das neue Feuerwehrhaus St. Paul soll im Bereich westlich der neuen Ortszufahrt errichtet werden. Die Miteinbeziehung des Dorfplatzes, das Feuerwehrhaus als markantes Zeichen für den Eingang in das mittlere Gailtal sowie die Anbindung an die geplante Lärmschutzwand im Bereich des „Karnischen Hofes“ waren Punkte, welche für die Planung miteinbezogen wurden. Das Gebäude besteht aus dem südlichen zweigeschoßigen und dem nördlich zur Bundesstraße angrenzenden eingeschoßigen Trakt. Die Dachkonstruktion des südlichen Teils erfolgt mit einem 46 Grad steilen Satteldach, Firstrichtung Ost-West. Der eingeschoßige Gebäudeteil wird mit einem begrünten Flachdach aus Stahlbeton überdacht. Das Raumprogramm sieht vor, dass die Feuerwehrgarage (Zufahrt von Osten) sowie der Lager- und Abstellraum im Erdgeschoß des südlichen zweigeschoßigen Gebäudeteiles und die Umkleide- und Sanitärräume im Erdgeschoß des nördlichen Bauteiles untergebracht werden. Die Lage der Einsatzräume ist so gewählt, dass die Verbindungswege so kurz wie möglich gehalten sind. Im Obergeschoß des Südteiles sollen ein Funk- und ein Gemeinschaftsraum mit Teeküche errichtet werden. Die Ostseite als Gebäudeansichtseite von der Bundesstraße aus Richtung Villach kommend, soll möglich transparent (Giebelseite als Glasfassade) gestaltet werden. Der Zugang in das Gebäude ist auf der Ost- und der Südseite vorgesehen. An der Grundstücksgrenze zum „Karnischen Hof“ ist die Errichtung einer Stützmauer geplant. Momentan befindet sich das Projekt am Ende des baurechtlichen Genehmigungsstadiums.
Im südwestlichen Bereich der Ortschaft Schmölzing ist die Errichtung eines Altenwohn- und Pflegeheimes für 50 Personen geplant. Seitens des Sozialhilfeverbandes Hermagor wurde für die benötigte Grundstücksfläche von ca. 6.000 m² ein Vorvertrag genehmigt. Die Förderzusage des Landes Kärnten ist vorhanden. Als Errichter- und Betreiber wurde vom Gemeinderat die Arbeitsvereinigung der Sozialhilfe Kärnten (AVS) auserkoren. Momentan ist das Widmungsverfahren in der Prüfungsphase. Die Vorentwürfe wurden bereits in baulicher sowie in pflegetechnischer Sicht von Experten geprüft.
Homepage:
www.st.stefan-gailtal.at
Schmölzing 7
A-9623 St. Stefan im Gailtal